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Eine Seite exportieren

Der Export rendert den Bestandteil, den du gerade betrachtest, also eine Seite, einen Rahmen oder eine Folie, in eine Datei. Er bezieht sich immer auf genau diesen einen Bestandteil, nie auf das ganze Projekt. Warum die App so funktioniert, erklärt Projekte und Bestandteile; wie du vor dem Export zwischen Bestandteilen wechselst, steht unter Seitentabs und Gruppen.

Kurzüberblick

  1. Wähle oder öffne die Seite, den Rahmen oder die Folie, die du exportieren willst. Genau dieser Bestandteil wird gerendert.
  2. Öffne den Export-Dialog über die Symbolleiste.
  3. Wähle ein Format: PNG, JPG, WebP, SVG, PDF oder PSD.
  4. Wähle eine Auflösung und alle formatspezifischen Optionen, etwa einen transparenten Hintergrund oder eine Qualitätsstufe.
  5. Lade herunter. Die Datei wird sofort heruntergeladen und nach dem Bestandteil benannt.

Ausführliche Referenz

Bild- und Vektorformate

FormatEndungTransparenzAm besten für
PNG.pngJaHöchste Qualität, allgemeiner Einsatz, Druck
JPG.jpgNeinFotos und kleinere Dateien
WebP.webpJaGute Balance aus Qualität und Dateigröße fürs Web
SVG.svgNicht zutreffend (Vektor)Logos, Icons und Grafiken, die unbegrenzt skalieren sollen

Für ein druckfertiges PDF oder ein PSD mit Ebenen siehe PDF- und PSD-Export.

Auflösung und DPI

DPITypischer Einsatz
72Nur Bildschirm
150Entwurfs- oder Vorschauqualität
300Standarddruck (die Voreinstellung)
600Feindruck, wenn eine Druckerei das verlangt
CustomBeliebiger Wert bis 1200, für eine exakte Pixelgröße

Wenn du das Format oder die DPI änderst, zeigt der Dialog die resultierende Pixelgröße live an, zum Beispiel wird eine 1000 px breite Seite bei 300 DPI etwa 4167 px breit gerendert. So kannst du das Ergebnis vor dem Download überprüfen.

Transparenz und Qualität

OptionGilt fürWirkung
Transparenter HintergrundPNG, WebPLässt die Hintergrundfüllung weg, sodass die exportierte Datei einen Alphakanal statt einer festen Hintergrundfläche hat
QualitätJPG, WebPEin Regler, der bei diesen komprimierten Formaten Dateigröße gegen Schärfe abwägt

SVG hat keine dieser Optionen: Es ist auflösungsunabhängig, deshalb greift DPI nicht, und es gibt keine Kompressionsqualität zum Justieren.

Wählen, was exportiert wird

Der Export-Dialog zeigt eine Miniaturansicht und die exakte Pixelgröße des Bestandteils, den du gleich exportierst, und merkt sich das zuletzt genutzte Format samt Einstellungen als Voreinstellung fürs nächste Mal. Um mehrere Bestandteile auf einmal oder eine Mischung aus Seiten, Rahmen und Folien zusammen zu exportieren, siehe Sammel- und Gruppenexport.

Ein einzelnes Objekt exportieren

Du brauchst nicht immer den ganzen Bestandteil. Klicke mit der rechten Maustaste auf ein beliebiges Objekt auf der Arbeitsfläche und wähle, es als eigenes PNG herunterzuladen. Das Bild wird eng auf die Bounding-Box dieses Objekts zugeschnitten, ein schneller Weg, um ein einzelnes Icon, Logo oder eine Grafik herauszuziehen, ohne alles ringsum mitzuexportieren.

Dateinamen

Dateien werden nach der Bezeichnung des Bestandteils benannt, zum Beispiel front.png oder page-2.pdf, und automatisch dateisystemsicher gemacht. Wenn du eine Auswahl mehrerer Bestandteile exportierst, erklärt Sammel- und Gruppenexport, wie diese Dateien benannt und verpackt werden.

Tastenkürzel

KürzelAktion
Ctrl + Shift + SDas Menü zum Teilen und Exportieren für den aktuellen Bestandteil öffnen

Szenen und Foliensätze exportieren den gerade aktiven Rahmen oder die aktive Folie, nicht die ganze Arbeitsfläche oder den ganzen Foliensatz auf einmal. Wie diese Bestandteile organisiert sind, steht unter Szenen und Rahmen und Foliensätze.

Schritt für Schritt

Schnell ein PNG oder JPG exportieren

  1. Öffne oder klicke in die Seite, den Rahmen oder die Folie, von der du eine Datei willst, das ist der Bestandteil, den der Dialog ausliest.
  2. Klicke auf das Export-Symbol in der Symbolleiste oder drücke Ctrl + Shift + S, um das Menü zum Teilen und Exportieren zu öffnen, und wähle Download.
  3. Wähle im Formatraster PNG oder JPG.
  4. Wähle eine DPI-Voreinstellung, 72 für den Bildschirm, 300 für die meisten Druckaufträge.
  5. Klicke auf den Download-Button. Die Datei wird sofort heruntergeladen und nach deinem Bestandteil benannt.

Eine exakte Pixelgröße erzielen

  1. Öffne den Export-Dialog auf dem gewünschten Bestandteil.
  2. Beobachte die Maßangabe neben der Vorschau, sie aktualisiert sich live, während du Format oder DPI änderst.
  3. Trifft keine der DPI-Voreinstellungen die gewünschte Pixelgröße, tippe stattdessen einen Wert ins Custom-DPI-Feld (bis 1200), statt einen voreingestellten Button zu wählen.
  4. Prüfe vor dem Download, dass die Maßangabe deinem Bedarf entspricht, es gibt keinen separaten Schritt zum Skalieren, die gewählte DPI legt die endgültige Pixelgröße fest.

Ein einzelnes Objekt herausziehen statt der ganzen Seite

  1. Klicke mit der rechten Maustaste auf das Objekt auf der Arbeitsfläche, nicht auf den Seitenhintergrund.
  2. Wähle Download as PNG aus dem Kontextmenü.
  3. Die App schneidet eng auf die Bounding-Box des Objekts zu und rendert es mit transparentem Hintergrund, sodass du nur das Icon, Logo oder die Grafik bekommst, nicht den Rest des Designs drumherum.
  4. Der Dateiname stammt aus dem Namen oder Typ des Objekts, zum Beispiel logo.png oder rectangle.png.

Einen Video-Bestandteil exportieren

  1. Wenn der Bestandteil, auf dem du bist, eine Video-Timeline statt eines statischen Designs ist, wechselt der Export-Dialog automatisch zu einer Videoexport-Ansicht statt des Formatrasters für Bild, PDF und PSD.
  2. Wähle Auflösung, Qualitäts-Voreinstellung, Bildrate und Seitenverhältnis und starte dann den Export. Das Ergebnis ist eine MP4-Datei, die direkt in deinem Browser gerendert wird.
  3. Die vollständige Anleitung, samt dem, was zu tun ist, falls dein Browser das nicht unterstützt, findest du unter Videoexport.

Häufige Aufgaben

AufgabeSchritte
Ein transparentes PNG für ein Logo oder einen Sticker exportierenFormat PNG, Transparenter Hintergrund einschalten, herunterladen
Die kleinstmögliche Datei für eine Webseite erzielenFormat WebP, Qualitätsregler senken, hohe DPI weglassen (72 oder 150 reichen für Bildschirme)
Mit denselben Einstellungen wie zuletzt erneut exportierenExport-Dialog neu öffnen, er merkt sich dein letztes Format, DPI, Transparenz und Qualität automatisch
Ein einzelnes Icon oder Logo aus einer vollen Seite ziehenRechtsklick auf das Objekt, Download as PNG
Eine gestochene Datei an eine Druckerei schickenFormat PNG oder PDF, DPI 300 oder was auch immer sie verlangt, siehe PDF- und PSD-Export
Mehrere Bestandteile exportieren oder denselben Bestandteil im Stapel aus einer TabelleSiehe Sammel- und Gruppenexport

Fehlerbehebung

  • Eine Seite mit Fotos oder Filtern zeigt eine Warnung bei der SVG-Option. Das ist zu erwarten, SVG kann ein Foto oder einen Filtereffekt nicht als Vektorpfade beschreiben, deshalb wird dieser Teil innerhalb der SVG-Datei gerastert, während alles andere Vektor bleibt. Der Export klappt trotzdem, die Warnung weist dich nur darauf hin, dass die Datei nicht vollständig vektorbasiert sein wird.
  • Das Custom-DPI-Feld ignoriert einen Wert. Es akzeptiert nur ganze Zahlen von 1 bis 1200. Leerst du es, fällt der Dialog auf den gerade aktiven DPI-Voreinstellungsbutton zurück.
  • Eine Videoseite zeigt gar kein Formatraster. Das stimmt so, Video-Bestandteile nutzen einen anderen Exportablauf (Auflösung, Qualität, Bildrate, Seitenverhältnis), der ein MP4 erzeugt, kein PNG, JPG, PDF oder PSD. Falls dein Browser den Videoexport im Browser nicht unterstützt, nennt dir der Dialog, welche Browser es tun.
  • Der Download-Button meldet, der Export sei fehlgeschlagen. Das ist meist nur vorübergehend, schließe den Dialog, öffne ihn erneut und versuche es noch einmal. Sehr große oder sehr detailreiche Bestandteile bei hoher DPI brauchen einen Moment zum Rendern, bevor der Download startet.
  • Der Rechtsklick bietet kein Download as PNG an. Achte darauf, dass du direkt auf ein Objekt geklickt hast, nicht auf leere Fläche der Arbeitsfläche, ein Rechtsklick auf den Seitenhintergrund öffnet stattdessen das eigene Kontextmenü der Seite.

Tipps

Die DPI aufs Ziel abstimmen

Nutze 72 für den Bildschirm, 300 für die meisten Druckaufträge und 600 nur, wenn eine Druckerei ausdrücklich danach fragt. Eine höhere DPI erzeugt eine größere Datei ohne sichtbaren Vorteil auf einem Bildschirm.

SVG und Rasterinhalte

Enthält ein Bestandteil ein Foto, ein gefiltertes Bild oder einen anderen Effekt, der sich nicht als Vektorpfade beschreiben lässt, markiert die SVG-Option das: Dieser Teil wird ins SVG gerastert, während der Rest Vektor bleibt.

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